Die Idee für PHriends stammt von Leo. Er hat sich gedacht, dass gemeinsames Spielen eine wunderbare Möglichkeit bietet, neue Leute kennenzulernen – ganz ohne ausgeprägte Smalltalk-Skills. Beim Spielen kommt man fast von selbst ins Gespräch, und weil man direkt vom Seminar in den Spieletreff hinüberstolpern kann, ist die Chance groß, den Abend gemeinsam am Spieltisch zu verbringen, statt später allein auf dem heimischen Sofa zu versumpfen.
Aber was genau macht PHriends zur Wundertüte? Zum einen haben wir bei jedem Treffen eine neue bunte Mischung aus Studierenden, die zum ersten Mal vorbeischauen und aus bereits vertrauten „PHriends“, die schon länger dabei sind. Zum anderen bringen neue Persönlichkeiten immer auch neue Ideen mit. So war für Erstsemesterstudent Steffen z.B. schnell klar: Er hat Lust, ein Krimidinner zu organisieren.
PHriends lösen Kriminalfall im alten Hollywood
Dank Unterstützung des Kulturreferats vom StuPa konnten wir das Krimispiel „Hollywoods Lügen“ beschaffen und uns mit einer Gruppe auf Zeitreise ins alte Hollywood begeben. Im Seminarraum 021 wurde zwischen Jazzmusik und Mitbringbuffet gemeinsam der mysteriöse Tod eines Schauspielers aufgeklärt, denn ein Studium an der PH Heidelberg qualifiziert offensichtlich auch für gehobene Ermittlungsarbeit.

Wir blicken zurück auf einen lustigen, anstrengenden und sehr erfolgreichen Abend: Die Verhaftung der Mörderin erfolgte nach etwa drei Stunden und es gab obendrauf noch preiswürdige Schaupieleinlagen.
Einfach „Wow!“ – Ein Spielentwickler aus der Hochschule
Die nächste Überraschung hat nicht lange auf sich warten lassen: Denn die stellvertretende Leitung des Instituts für Erziehungswissenschaft, Prof. Carsten Rohlfs, ist nebenbei begeisterter Spielentwickler. Er hat sich bei PHriends gemeldet und gefragt, ob denn Interesse daran bestünde, etwas über den Prozess der Entwicklung eines Spiels zu erfahren — von der Idee zum fertigen Produkt. Und natürlich hatten wir Interesse an diesem tollen Angebot.
Nach einem kurzweiligen und spannenden Input wurde direkt losgespielt, sowohl mit einem Spiel von Carsten Rohlfs, das bereits im Handel erhältlich ist, als auch mit seinen noch unveröffentlichten Spielprototypen. Fragen rund ums Thema Spielentwicklung wurde man ganz nebenbei zwischen zwei Spielzügen los.

Gemeinsames Spielen ist gesund
„Ist das hier eigentlich eine … Gesundheitsmaßnahme mit dem gemeinsamen Spielen?“, wollte Carsten Rohlfs wissen. Was erstmal ungewöhnlich klingt, ergibt doch eine Menge Sinn: PHriends soll dazu beitragen, gut an der Hochschule anzukommen und niedrigschwellig positive soziale Kontakte zu knüpfen.
In Zeiten, in denen Expert:innen und Medien von einer Epidemie der Einsamkeit sprechen, bringen wir Menschen zusammen und zeigen, dass unsere Hochschule kein anonymer Ort ist, sondern ein Begegnungsraum. „Der Wert des gemeinsamen Spielens wird total unterschätzt — das hier ist ein tolles Angebot“, fand auch Carsten Rohlfs, der uns abschließend sogar noch sein Würfelspiel „Biddle“ schenkte.
Wir sagen Danke
In diesem Blogbeitrag haben wir nur zwei Highlights erwähnt, dabei ist jedes Treffen einzigartig und besonders — egal ob in größerer oder kleinerer Runde. Wir bedanken uns bei allen, die vorbeigeschaut und mit uns eine schöne Zeit verbracht haben. Insbesondere schicken wir ein ganz dickes Shoutout an Steffen und an Carsten Rohlfs, die mit viel Initiative zwei PHriends Termine aktiv gestaltet und enorm bereichert haben.
2026 wird weitergespielt! Wir freuen uns jetzt schon auf euch und auf eure Ideen! Alle Infos zu PHriends und den Terminen findet ihr auf StudIP.
Autorin: Chiara Dold koordiniert das Hochschulische Gesundheitsmanagement PHeel Good. Dabei begleitet und unterstützt sie studentische Initiativen wie PHriends.


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