Lehramtsstudentin Paula wollte eigentlich nur studieren und sich nebenbei in der Hochschulpolitik engagieren. Und dann ist es irgendwie passiert: Sie wurde fotografiert, interviewt, für Reels gefilmt und ist einfach so – zack – PHamous geworden.
Kaum vergeht ein Tag, an dem sie nicht entweder vom zentralen Social-Media-Team der Abteilung Presse und Kommunikation oder von PHeel Good mit der Kamera verfolgt wird. Und ja, es ist bekannt, wo Paula sich aufhält. Egal, ob bei einer kurzen Pause in der Bib, beim Mittagessen in der Mensa, auf dem Weg zum Klo, beim Ausschankdienst am PH-Winterzauber oder manchmal auch schon direkt beim Betreten der Hochschule: irgendjemand steht immer mit Kamera parat und sagt „Wie gut, dass ich dich treffe…“.

Wir finden: Es ist klasse, dass Paula und eine Handvoll anderer sehr präsenter Studis (Grüße auch an Hannah und Jonah) der PH ein Gesicht geben und authentische Eindrücke vom Hochschulleben vermitteln.
Wir fragen uns: Wie fühlt sich das eigentlich an, wenn man eines der inoffiziellen Gesichter einer ganzen Hochschule ist? Paula nimmt’s mit Humor. Sie winkt mittlerweile sogar automatisch in Kameras, die irgendwo in der Nähe auftauchen, ganz gleich, ob sie eine Tasse Kaffee balanciert oder gerade an ihrer Masterarbeit schreibt.
„Man gewöhnt sich dran“, sagt sie und lacht. Paula ist mittlerweile Expertin darin, spontan in ein Interview zu hüpfen, ohne sich vorher Sorgen um ihren Pullover oder ihre Frisur zu machen. Auch ihre Fähigkeiten in Sachen Elevator Pitch sind auf einem neuen Level. So erklärt sie z.B. schnell und auf den Punkt, wieso auch ihre Kommiliton:innen sich unbedingt für ein Deutschlandstipendium bewerben sollten, erklärt die Fördervoraussetzungen dafür und ermutigt.
Ein buntes Hochschulleben braucht euch!
Falls ihr euch fragt, was ihr für euch aus diesem Beitrag mitnehmen könnt, haben wir ein paar Vorschläge: Es ist kein Zufall, dass ein paar Studierende so präsent sind auf PH-Website, Insta und Co. Sie sind nämlich vor allem präsent im Hochschulalltag. Sie engagieren sich. Sie nehmen an den vielen tollen Angeboten und kulturellen Veranstaltungen unserer Hochschule teil, z.B. Konzerte, PH-Days, Winterzauber, PHriends, Festival contre le racisme, Pride Month, Darbietungen unserer Theaterpädagogik-Studis, Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen u.v.m.

Auch kennen und nutzen sie die vielen schönen Ecken unserer Standorte, an denen man z.B. im Grünen lernen, picknicken oder Tischtennis spielen kann. Und sie gestalten aktiv mit, damit die Studienbedingungen bestmöglich ihren Bedürfnissen entsprechen. Das heißt z.B. Studibefragungen ausfüllen, sich an der Wahl des Studierendenparlaments (StuPa) beteiligen und die studentische Perspektive in hochschulische Diskurse einzubringen. Ein gutes Beispiel war der hochschulweite Qualitätstag Lehre, in dem Studierende ein klares Zeichen gegen eine Präsenzpflicht gesetzt haben.
Die Hochschule, das seid ihr!
Manchmal könnte fast der Eindruck entstehen, diese Leute gehen nur zum Schlafen heim. Unsere Hochschule hat so viel mehr als Lehrveranstaltungen zu bieten – jedoch kommt dieser wunderbar lebhafte Trubel nur zustande, wenn unsere Hochschulmitglieder auch vor Ort sind. In diesem Sinne dürft ihr das als Plädoyer betrachten, es Paula nachzumachen, euch zu engagieren und das Hochschulleben voll auszukosten.

Und wer weiß, vielleicht tretet ihr in ihre Fußstapfen und werdet auch „PHamous“. Paula jedenfalls ist kurz vor ihrem Abschluss und auch Hannah und Jonah haben gerade ihr Studium erfolgreich beendet.
Und wir? Wir sagen Danke! Danke für deinen Einsatz, deine Geduld und die gute Laune. Denn am Ende lebt eine Hochschule nicht von Vorlesungsverzeichnissen und Prüfungsordnungen, sondern von den Menschen, die sie mit Leben füllen.
Bleib PHamous, Paula!
Zur Autorin: Chiara Dold ist verantwortlich für das hochschulische Gesundheitsmanagement.


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